|
 |
Packeting |
|
Eine Attacke auf einen Rechner, bei der Massenhaft ICMP-Pakete an die IP-Adressee des Opfers geschickt werden.
|
|
 |
Phreaking |
|
Unter Phreaking versteht man das Knacken von Telefonsystemen. Durch Phreaking wird es möglich, umsonst oder auf Kosten anderer zu telefonieren.
|
|
 |
Ping Flooding - Denial-of-Service Attacke |
|
Das Ping Flooding gehört zu den Denial-of-Service Attacken, die keine Sicherheitslöcher ausnutzen. Pings werden benutzt, um die Erreichbarkeit von anderen Hosts im Netz zu prüfen. Ein angepingter Host quittiert hierzu einen Ping mit einer echoartigen Antwort, einem sogenannten “Pong”.
Beim Ping Flooding wird ein Host jedoch mit unzähligen Ping-Anfragen bombadiert, die der Host dann natürlich alle bearbeitet (f alls keine entsprechenden Mechanismen die Abarbeitung von rasch wiederholenden Ping-Anfragen verhindert ) und entsprechend das eigene System und die Netzverbindung auslastet.
|
|
 |
Ping of Death bzw Large Packet-Attacks |
|
Ein weiterer, besonders hinterhältiger Veteran der Denial of Service-Attacks sind die Large Packet-Attacks, unter Insidern Ping of Death genannt ( obwohl die Attacke nichts mit dem eigentlichen Ping-Programm zu tun hat ) Die Wirkungsweise von Large Packet-Attacks ist zugleich einfach und fatal: Das IP-Protokoll verpackt alle Daten beim Absender in 64 kB ( 65.535 Bytes ) große Päckchen. Diese werden jedoch protokollintern vor der Übertragung in kleinere Päckchen zerlegt, um sie einfacher übertragen zu können ( fragmentieren ) . Beim Empfänger werden diese einzelnen Päckchen wieder zusammengefügt ( reassemblieren ) , allerdings erst, wenn alle Einzelteile vorliegen. Ist das ankommende Paket am Ende größer als 64 kB, läuft ein interner Speicherpuffer über und bringt im ungünstigsten Fall den Rechner zum Absturz.
|
|
 |
Port-Scanner |
|
Im Internet hat jeder Dienst seinen eigenen Port, so steht zum Beispiel für HTTP der Port 80 und für FTP der Port 21. Diese Ports können fast immer frei belegt werden. Oft dienen solche Ports auch für spezielle Admin-Programme, mit denen man den Server betreuen kann. Mit einem Port-Scanner kann man nun herausfinden welche Ports vom Zielrechner zur Zeit belegt bzw. offen sind.
|
|
 |
Proxy |
|
Ein Proxy übernimmt als Stellvertreter für Clients die Kommunikation mit Servern in einem anderen Netz ( auch dem Internet ) . Im unterschied zur Firewall ändert er aber die Datenpakete – er schickt sie unter der eigenen Adresse und dem passenden Port ins Internet und leitet die Antwort dann an die entsprechenden Clients zurück. Die Client-Anwendungen müssen zur Benutzung eines Proxy umkonfiguriert werden, sodass sie alle Anforderungen an ihn richten. Außerdem muß der Proxy den jeweiligen Dienst unterstützen.
|
|
 |
RAT - Remote Administration Trojans |
|
Trojaner, die einem Angreifer neben dem reinen Zugang zu einem infizierten System auch die Möglichkeit bieten, verschiedene Funktionen und Aufgaben fernzusteuern. Genau wie Viren oder normale Trojaner schleusen sie meist Dropper in ein System ein und installieren sie.
|
|
 |
Redirektor |
|
Wenn eine Internetverbindung über einen Redirektor hergestellt wird, dann wird eine Anfrage auf einen anderen Server umgeleitet. Hacker und Cracker benutzen häufig diese Redirektoren, um ihre wahre Homepage versteckt zu halten.
|
|
 |
Routing |
|
Vermittlung von Datenpaketen zwischen zwei unterschiedlichen IP-Teilnetzen. Router können über spezielle Protokolle die besten Wege zur Weiterleitung der Daten selbstständig miteinander aushandeln. Ein Datenpaket, daß nicht für das lokale Subnetz des sendenden Clients bestimmt ist, wird in den nächstgelegenen Router weitergeleitet. Kennt dieser die Zieladresse, schickt er das Paket direkt weiter. Ansonsten wird es so lange an andere Rechner durchgeschoben, bis es eine Maschine erreicht, die im gleichen Subnetz wie der angesprochene Zielrechner liegt.
|