11-15-2018, 02:52 AM
Der ewige Krieg der Brüder (Basis Spiel)
Aus dem Chaos des jahrtausendelangen Götterkrieges entstiegen die vier glorreichen Sieger, die eine aus der verwüsteten Ebene der sterblichen Existenz Esriador eine neue Welt schufen. Jeder der Götter erschuf eine Rasse nach seinem Bilde auf der Welt:
Ayala – Herrin des Feuers – erhob eine Rasse aus den Tiefen der Vulkane. Stark wie Felsen, ausdauernd wie die Berge selber und ausgestattet mit einem brennenden Willen wie die Fluten aus den heißen Vulkanen. Die Zarokil sind für ihre Schmiedekünste und unerbittlichen Krieger bekannt. Ihre schwer gesicherte Hauptstadt liegt im Bauch eines der ältesten Vulkane von Neridia dem großen Kontinent von Esriador.
Rogharim – Meister der Wildnis – besah sich die wilden Dschungel der neuen Welt und beschloss, dass seine Kinder in den Tiefen dieses Grün leben sollten. Hochgewachsen, bewaffnet mit scharfen Klauen und glühenden Augen wandeln die Garamal als riesige halbhumanoide Großkatzen durch die Wildnis. Ihre Kunst ist das Jagen und das Überleben. Inzwischen finden sich diese anpassungsfähigen Wesen fast in jedem extremem Lebensumfeld, dass Esriador zu bieten hat.
Die Brüder Calash – Das Licht - und Lagaresh – Die Dunkelheit - waren sich uneins über ihre Rasse. Die beiden Brüder entzweiten sich. Und so schuf jeder seine Rasse und doch waren sie eine. Lichtalben und Schattenalben. Jene, die die Macht der Sonne in sich hielten und die mit Hilfe des Lichtes Wunder und Zauber woben wie zuvor nie gesehen auf dieser Welt. Und jene Kinder des Mondes, welche in der Nacht ihren düsteren Künsten nachgingen, Schönheit aus Dunkelheit und Grauen schufen. Deren Schattenmalerei und Mystik noch lange ihres Gleichen suchen würde.
Damit begann einst das Leben auf Esriador, doch es sollte nicht so bleiben. Der Streit der Brüder breitet sich auch auf deren Völker aus und bald entbrannte ein Krieg der Wilden Magie auf dem ganzen Land zwischen ihnen. Die Rogharim schlossen sich den Kindern der Nacht an und die Kinder der Herrin des Feuers wussten auch das Licht der Sonne zu schätzen.
