11-16-2018, 01:40 AM


nameElyssah
alter 32 Jahre
Avatarvorschlag Katheryn Winnick als Lagertha in Vikings
status Frei
kurzinformation
Elyssah ist die älteste Tochter von Hatholdir und wie ihr älterer Bruder Beregar ebenfalls in Aldburg in der Ostfold geboren. Zu ihrem älteren Bruder hatte Elyssah immer ein ganz besonderes Verhältnis gehabt. Er war derjenige dem sie in jeglicher Hinsicht vertraute. Sie vertraute ihm sogar mehr, als ihren eigenen Eltern, so war es nicht weiter verwunderlich, dass sie ihm auch ihre ganzen Geheimnisse anvertraut hat. Sie hat mit ihm über die Dinge gesprochen, die ihr Angst eingejagt haben. Es war auch meist Beregar gewesen, der Nachts an ihrem Bett gestanden war, wenn sie einen Albtraum gehabt hatte, so versuchte er doch seine Eltern wann immer nur möglich zu entlasten. Man kann nicht groß behaupten, dass Elyssah jemals so etwas wie eine unbeschwerte Kindheit gehabt hätte. Schon sehr früh wurde sie von ihrer Mutter in den familiären Haushalt eingebunden und später auch in die anfallenden Arbeiten in der Taverne. Es war stets Elyssah gewesen, die auf ihre jüngeren Geschwister hatte aufpassen müssen, egal ob es ihr gefallen hatte oder nicht. Nach dem Tod ihrer Mutter war es Elyssah gewesen, welche diese Rolle so gut es nur möglich war versuchte auszufüllen und es war alles, nur nicht einfach. Der Jüngste gerade einmal 3 Jahre und ihre jüngere Schwester mit 13 Jahren inmitten einer ziemlich schwierigen Phase. Elyssah hatte alle Hände voll mit ihren Geschwistern und dem Haushalt zu tun und war froh darüber, dass Beregar sich um die Taverne kümmerte. Freiraum für sich, das war ein Luxus, über welchen Elyssah frühestens in den späten Nachtstunden verfügte, wenn die Geschwister im Bett lagen und die Taverne endlich leer geworden war. Das waren auch die Stunden, die sie zumeist mit ihrem Bruder verbracht hatte, der ihr dann auch im Haushalt zur Hand ging, so sah er doch, was für eine Belastung das für seine Schwester war.
Als Beregar dann auch noch ging, wurde das Leben für Elyssah noch härter, so kamen zu den familiären Verpflichtungen auch noch die Verpflichtungen der Taverne hinzu. Anstatt der Fortgang ihren Vater Hatholdir dazu bewegt hätte, sie zu unterstützen, hatte Beregars Fortgang nur dazu geführt, dass Hatholdir nun seinen Frust darüber, an ihr ausließ. Egal was sie tat, es war ihm nie recht. An allem hatte er etwas auszusetzen und am liebsten wäre Elyssah genau so gegangen wie ihr Bruder. Allerdings konnte und wollte sie ihre jüngeren Geschwister nicht mit einem solchen Vater alleine lassen. Sie wusste, was es bedeutete und es war nichts, was sie ihrer jüngeren Schwester Luinwen aufbürden wollte. Luinwen war nicht wie sie. Luinwen war ein junges Mädchen, den Kopf voller Träume und Zukunftsvorstellungen. Sie sollte die Chance erhalten das Leben zu führen, welches sie führen wollte, auch wenn es für Elyssah bedeutete, ihr eigenen Zukunftsträume zu beerdigen und ihr eigenes Leben für die Taverne und die Familie zu opfern. Aber die Jahre haben sie stark und zäh gemacht und noch immer freut sie sich über die wilden Blumen, die ihr der Jüngste heimlich immer mal wieder auf den Tisch stellt.


nameLuinwen
alter 24 Jahre
Avatarvorschlag Sophie Turner als Sansa in Games of Thrones
status Frei
kurzinformation
Luinwen ist mit ihren 24 Jahren sicherlich als Frau zu bezeichnen, aber immer wieder kommt bei ihr dann doch auch das verträumte Mädchen hervor. Durch den Tod der Mutter vor 10 Jahren, hatte sie schneller erwachsen werden müssen, als es ihr lieb gewesen war. Es war sicherlich nicht einfach, mit gerade einmal 14 Jahre, auf die beiden jüngeren Geschwister aufzupassen, wenn man irgendwie selbst noch ein Kind war und gerade jetzt eine Mutter gebraucht hätte. Aber Luinwen musste sich genau so wie ihre älteren Geschwister mit der neuen Situation arrangieren. Dennoch muss man auch zugeben, dass es für Luinwen wohl am schwersten gewesen sein musste. Zu alt für die beiden Jüngeren und zu jung, für die beiden Älteren. Sie stand stets zwischen den beiden Gruppen und so wirklich fühlte sie sich nie einer zugehörig. Aber sie wollte sich nicht beschweren und schon gar nicht, wenn sie sah, dass es die beiden Älteren auch nicht einfacher hatten, sondern man hier wohl eher vom Gegenteil sprechen musste.
Natürlich hatte sich Luinwen ihr Leben ganz anders vorgestellt und nicht mit Flickarbeiten und Kinderhüten. In ihrem Kopf sah die Zukunft natürlich ganz anders aus. Sie malte sich immer aus, dass ein Prinz nach Edoras kommen würde, er sie sehen würde und sie dann mit auf sein Schloss nehmen würde. Bedienstete würden die Arbeiten übernehmen und sie könnte sich all den schönen Dingen widmen. Es waren eben die typischen Zukunftsträume eines jungen Mädchens. Luinwen bezweifelte allerdings, dass es in dieser Welt überhaupt noch Prinzen gab. Daher war sie reichlich überrascht, als sich dann auf einmal doch ein Prinz in Edoras einfand und zwar der Prinz des Waldlandreichs Legolas. Es war inmitten des Ringkrieges und eigentlich nicht gerade die Zeit, wo man sich Gedanken über die Zukunft machen sollte, schon gar nicht, wenn man nicht einmal wusste, ob man überhaupt den nächsten Tag erlebte. Aber Luinwen war es egal. Er war ein Prinz, besaß mit Sicherheit ein Schloss und dass sie von Elben so gut wie überhaupt nichts wusste, störte sie nicht. Jedoch musste sie bald feststellen, dass sich Legolas so gar nicht für sie interessierte, sie ja nicht einmal zu beachten schien und ihr Traum von einem angenehmen Leben zerplatze wie eine Seifenblase. Mittlerweile kann sie darüber schmunzeln, auch wenn es ihr noch immer peinlich ist.




